Unsere Tipps
Tipp 1
Wenn Ihr die Inseln befahren wollt kümmert Euch um die Fährverbindungen, wir mussten an 3 Fährhäfen völlig
umplanen weil die Fähre an 2 Stellen seit 10 Jahren gar nicht mehr existierte, bzw. Bei der Überfahrt der
Insel Korkula nach Hvar die Fähre erst am nächste morgen wieder ging (da war es aber erst 14 Uhr).
Tipp 2
Kartenmaterial: Wir hatten die Generalkarten Istrien – Dalmatinische Küste Nord und Mitte, sowie die
Dalmatinische Küste Mitte und Süd von Marco Polo 1 : 200.000, sehr genau außer eben die
Fährverbindungen.
Tipp 3
Übernachtungen: Wir können hier nur empfehlen Appartements zu mieten.
Wir hatten für Notfälle einen Minitauchsieder, einige Portionspackungen löslichen Kaffe, 2 Tassen und kleines
Picknickbesteck mit. Dazu am Morgen was frisches vom Bäcker und Ihr könnt Euch jederzeit ein Frühstück machen.
Allerdings war das in den drei Wochen nur 3mal nötig, da die Appartements in der Regel voll ausgestattet sind.
Die Vermieter sind auch sehr oft bereit Frühstück zu machen wenn danach gefragt wird, auch das Verhandeln über den Preis kann zu tollen Erfolgen führen.
Tipp 4
Macht unbedingt Touren ins Hinterland! z.B.: SV Jure (fahrerisch sehr anspruchsvoll aber toll),
Cetina Schlucht von Omis aus, Rundfahrt Karlobag, Gospic, Otocac, Senj, Karlobag. Plitwizer Seen,
hier sind die Winnetou Filme gedreht worden. Wenn Ihr einen Tag Zeit habt ist das ein absolutes
Hightlight. Dazu ein Tipp: nehmt den Eingang 1 und folgt dem grünen Pfad bis zum obersten See. Zurück zum Eingang geht es
dann mit dem Panoramabus. Wenn Ihr gut zu Fuß seid, Dauer ca. 4 Stunden. Auch sehr schön einfach nur mal 15-20km ins Gebirge und Retour, manch schöner Ausblick auf die Adria und die vorgelagerten
Inseln entschädigen Euch dafür.
Tipp 5
Das ABS ist auf der Küstenstraße schon eine gute Sache. Der Belag der Straße ist nicht so toll,
besonders bei einsetzendem Regen sehr rutschig. Wir haben an einem unserer Tourentage einsetzenden Regen erlebt,
und sahen auf einer Strecke von nur 100km drei schlimme Unfälle. Bei einem lag sogar ein Laster auf dem Dach.
Wenn Ihr allerdings ein wenig erfahren seid und vorausschauend fahrt, ist die Straße okay. Die größte unvorhersehbare
Gefahr geht tatsächlich von den anderen Verkehrsteilnehmern aus. Da müsst Ihr schon ein Auge drauf haben.
Tipp 6
Der Reisepass und die grüne
Versicherungskarte sind Vorschrift.
Besonders bei Fahrten nach Bosnien und Montenegro wird beides kontrolliert und
das Moped in den Pass eingetragen.
Tipp 7 - Übernachtungen
Wenn die Insel Pag interessant für Euch
ist, hier die Adresse unseres Appartements welches wir ja gebucht hatten http://home.t-online.de/home/028626585-0001/seite1.htm
Das Appartement ist sehr gut eingerichtet, leider ist es etwas weit vom Ort
weg, wenn man nicht gerne läuft, können die ca. 15 Minuten Fußweg zu weit
sein.
Direkt am Strand gibt es eine Pension http://www.croatia-pension-jerko.de
Wir haben uns hier einmal die Zimmer angeguckt. Sehr empfehlenswert, natürlich
mit Unterstellplatz für das Motorrad.
Da wir bei der Zimmersuche wie folgt vorgehen, können wir Euch leider keine
weiteren Adressen geben, da wir uns diese nie merken.
In der Regel steuern wir irgendeinen Ort in schöner Lage an. Je nachdem ob es
nur für eine Nacht oder für mehrere ist, muss der Ort eine entsprechende
Infrastruktur haben. Ich sag mal für eine Nacht kann er einsam sein, ist es
aber für länger, will man ja auch am Abend noch was machen können, mehrere
Restaurants zur Auswahl haben, ein bisschen draußen sitzen, etc.
Wir suchen dann meist in Strandnähe ein Haus, von welchem aus alles wichtige zu
Fuß erreichbar ist, damit man z.B. am Abend nicht noch mit dem Moped raus muss.
Im Haus lasse ich mir das Zimmer, bzw. Appartement zeigen und wenn es unserer
Vorstellungen über z.B. Größe, Ausstattung, Preis und Unterstellplatz für
das Motorrad entspricht, dann wird es genommen. Wenn nicht sehen, wir uns im
nächsten Haus um. Wenn Ihr so oder ähnlich vorgeht, habt Ihr den Vorteil genau
das zu bekommen was Euch persönlich zusagt.
Der Waller und ich verfahren so schon seit Jahren und hatten bis auf wenige
Ausnahmen immer Zimmer in denen wir uns wohlfühlten.
Tipp 8 - Schlemmen
Wahrscheinlich allseits bekannt:
Grillgerichte. Für uns als Fleischesser genau das Richtige. Die Qualität der
Speisen hängt sehr von der Größe des Ortes ab. Wir haben die Erfahrung
gemacht, allerdings nicht allein in Kroatien, sondern generell, je touristischer
der Ort, desto schlechter die Qualität. Fisch ist natürlich überall zu haben,
ist allgemein doch ziemlich teuer und die Qualität schwankt. Man sollte sich
auch immer mal schlau machen, was der Kellner empfiehlt, da es viele lokale
Spezialitäten gibt, wie z.B. die Muckalika. Sehr lecker sind in Kroatien
die Pizzen und die Nudelgerichte. Ich habe mal gelesen, dass das keineswegs auf
Grund der Touristenwünsche so ist, sondern diese Gericht gehören mit zu den
Nationalgerichten Kroatiens, ebenso die Palatschinken, die man ja eigentlich nur
aus Österreich kennt, die aber auf fast jeder Speisekarte stehen.
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